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Im Bücherhimmel auf der Frankfurter Buchmesse

Es geht zwar bei der Frankfurter Buchmesse oberflächlich um Bücher, aber in den riesigen Hallen vergisst man das manchmal: Vor lauter Bücherwänden sieht man die einzelnen Titel nicht. Klein und fein kamen wir daher: Mit nur vier Büchern im Gepäck wagten wir uns in eine der meistbesuchtesten Hallen, die 3.0 – und dabei kam keines der vier zu kurz. Flankiert von der großen Schwester TOPP fühlten wir uns einigermaßen sicher. Mit der großen Begeisterung über unseren Stand hatten Josephine, Nina, Mariel und ich jedoch nicht gerechnet. Vor allem unsere Stickkarten und unsere Jutetaschen mit dem LAB-Logo waren sehr beliebt. Wir hätten wohl noch wesentlich mehr Postkarten und Taschen verteilen können, so standen wir bereits am Samstag Nachmittag mit leeren Händen da. Am Sonntag bekamen wir dann zum Glück noch etwas Nachschub, aber auch dieser hielt nicht lange vor.

Zwar waren einige Besucher enttäuscht, wenn sie hinter den vielversprechenden Covern des LABs nur leere Seiten fanden, aber Vorfreude ist schließlich die größte Freude! So konnten wir auch immer wieder ums Neue anfangen, sobald ein DIY-begeisterter Besucher, die Bücher durchzublättern begann: „Die Bücher sind leider, leider noch leer, denn sie kommen erst im Februar raus …“ Ich selbst habe diesen Text gefühlte 200-Mal am Tag aufgesagt.

Auch wenn wir alle am Sonntag kaum noch aufrecht stehen konnten: Es hat immer Spaß gemacht. Es war super, die Begeisterung für die Themen zu sehen und wir haben gemerkt, dass die TOPP-LAB-Gründung auf keinen Fall umsonst war, sondern überall Zustimmung fand. Auch kritischeren Stimmen konnten wir uns erwehren (manchmal ist es halt facing hard to facebook).
Der Kälte an unserem Standplatz konnten wir nur durch fiebrige Kreativität Einhalt gebieten, indem wir unseren Wagen bemalten und uns gegenseitig wohl viel zu oft auf Instagram posteten.

Super gefallen haben uns die Cosplayer: Immer eine Augenweide, manchmal sogar was für die Seele. Josephine konnte nach einer Ghostbusters-Sichtung nicht mehr aufhören den Titelsong zu summen.

Und, wie auf Instagram zu sehen, war Nina total beglückt von den Glücksbärchis, auch Herr und Frau Fuchs waren am Stand, genauso wie Mario und Luigi.

Unsere Kollegen spähten derweilen eifrig nach neuem Futter für das LAB und berichteten uns immer wieder mit strahlenden Augen, dass sie ganz viele tolle Bücher und Themen gefunden haben. In den nächsten Wochen werden wir bestimmt noch über die ein oder andere Idee diskutieren. Das wird sicher spannend!

Zuletzt kamen dann noch die Mädels von den Rausfrauen und legten einen Auftritt hin, den wohl so bald niemand mehr vergessen wird, eine gehäkelte Erleuchtung quasi: In Männerunterhosen (ausgestopft mit Wollknäueln) und blauen Kitteln, Wollperücken und Schnauzern fertigten sie als „Die Rausmeister“ eine Girlande aus Häkel-Glühbirnen und erregten damit kurzzeitig den Unmut der Security. Dann hievten wir unseren kleinen, aber schweren Messewagen auf die Tribüne und die Rausmeister gaben in schönsten Dialekten zum Besten, was sich an der heutigen Welt alles ändern muss. Eines ist klar: Mehr DIY muss sein, von Männlein, Weiblein und allem was dazwischen liegt!

Eure Cleo