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Bastelsoundtrack Vol. 2

DIY Musikvideos

Die schönsten Musikvideos sind die selbstgemachten. Egal ob Stop-Motion-Animation, Comic oder kreative Verkleidung, DIY passt einfach zu Indie wie Katzen zum Internet. Außerdem kann man sich tolle Inspirationen holen!

Playlist

Denn Selbermachen macht zu selbstgemachten Videos gleich noch viel mehr Spaß. Deshalb ist es Zeit für unseren zweiten Bastelsoundtrack, diesmal unter dem Motto „Bastelige Videos“. Manche der Clips sind zugegebenermaßen schon etwas älter, aber das beweist: Besondere Videos bleiben im Gedächtnis!

Los geht’s mit den Fiery Furnaces und ihrem „Tropical Iceland“. Mit Papier, Buntstift und coolen Pop-Up-Effekt schufen sie ein verspieltes Bilderbuch-Lied.

Sin Fang Bous, mein persönlicher isländischer Indie-Posterboy, hat mit „Clangour and Flutes“ nicht nur ein wunderschönes Lied geschrieben, auch das Musikvideo und Album „Clangour“ lassen Paper-Art-Begeisterte ganz wuschig werden.

Little Dragon erzählen mit „Twice“  ihre Geschichte mit Schattentheater. Traurig und schön. Besonders der Schattenregen.

Bei Architecture in Helsinki geht es in „Like it or not“ lustiger zu. Hier ist alles gestickt – beachtlich, wenn man den Zeitaufwand dieser Handarbeitstechnik bedenkt. Es hat sich gelohnt!

OK Go sind schon berüchtigt für ihre Farbschlachten in Videos. Bei „This too Shall Pass“ wird eine Rube-Goldberg-Maschine angeworfen. Diese führen Aufgaben auf zahlreichen unnötigen Umwegen und in komplizierten Einzelschritten auf umständliche Art und Weise aus. Die umständliche Ausführung einer einfachen Aufgabe hat dabei keinen praktischen Nutzen, sondern soll bei der Beobachtung Vergnügen bereiten. Die Aufgabe ist hier wohl, die Musiker möglichst vollständig mit Farbe einzusauen. It’s fun!

Seventeen Evergreen begeben sich in „Polarity Song“ in einen Second-Hand-Laden. Dort kann es schon mal vorkommen, dass man von Kleiderbergen verschluckt wird. Zugabe: Granny-Square-Superhelden!

Ihr wollt noch mehr Wolle? Steriogram rappen in „Walkie Talkie Man“ zu einer komplett gestrickten Welt.

Bei Sufjan Stevens wird es spacig. In „Get Real Get Right“ fliegen Papierufos durch ein Glitzerkonfettisterneuniversum. Seine Alienkreationen tanzen zum Spacesound.

Es bleibt freakig, mit Connan Mockasins „Egon Hosford“. Das passiert, wenn man Indiekids unbeaufsichtigt lässt. Überhaupt ist Connan Mockasin ein DIY-Gesamtkunstwerk!

Project Jenny, Project Jan gehen derweil in „Pins and Needles“ der Frage nach, was mit den ganzen einzelnen Socken und Handschuhen passiert, die einem abhanden kommen.

Paco Volume kneten sich in „Cookie Machine“ einen halluzinogenen Stadtspaziergang. Hauptsache kein grauer Beton in einem Lovesong!

Laura Marling covert mit Stop Motion und Fimo Neil Youngs „The Needle and the Damage Done“.

Ein Mixtape sollte mit einem Happy End aufhören, deshalb zuletzt ein niedlichst illustriertes Video von Casiotone for the Painfully Alone – „White Corolla“

Wir wünschen ein wolliges, knetiges und schnippseliges Bastel-Wochenende!